ifa2014

 

 Vom 5. bis zum 10. September findet in Berlin die internationale Funkausstellung IFA 2014 statt. Auf der führenden Messe für Consumer Electronics werden die Neuheiten der Unterhaltungselektronik vorgestellt. Lesen Sie hier mehr über die Highlights.

Cinemascope Fernseher mit nie dagewesener Bildschärfe

Fernseher mit geschwungener Bildfläche liegen schon eine Weile im Trend. Auf der IFA 2014 werden die neuesten Modelle gebogener Ultra-HD-Fernsehern präsentiert. Diese sind durch ihr breites Seitenverhältnis in der Lage, das Kinoformat 21:9 ins eigene Wohnzimmer zu holen. Durch die flexiblen Materialien der OLED-Bildschirme biegt der Fernseher auf Knopfdruck die Seitenränder zum Zuschauer hin. So entsteht eine fast dreidimensionale Tiefenwirkung und perspektivische Verzerrungen gehören der Vergangenheit an.

Die Bildschärfe ist dabei so bestechend wie nie zuvor. Auf der IFA 2014 werden Fernsehbildschirme zu sehen sein, die eine vierfache HD-Auflösung haben: Ultra-HD-Fernseher haben mehr als acht Millionen Pixel auf der Bildoberfläche, und zwar unabhängig von der Bildschirmgröße. Allerdings kommt die volle Qualität nur bei Videos zur Geltung, die im Ultra-HD-Format (UHD) aufgenommen wurden.

Das normale Fernsehen kommt da noch nicht hinterher. Video-on-Demand Plattformen werden wahrscheinlich die ersten Anbieter von Filmen und Serien im UHD-Format sein. Für den Privatgebrauch gibt es bereits hochwertige Digitalkameras, die ultra-hochauflösend aufnehmen können.

Geräte werden smarter und intuitiver

Die neuen Smart-TVs verfügen mittlerweile auch über Betriebssysteme. Auf der IFA 2014 werden erstmals Fernseher vorgestellt, auf denen Android oder WebOS laufen. Dies ermöglicht die Installation vieler Apps, die bereits von Tablets und Smartphones bekannt sind. Außerdem erleichtert dies das Surfen im Internet und das schnelle Vernetzen des Fernsehers mit dem Smartphone. Musik, Bilder, Videos und andere Daten werden in Zukunft mit einem Fingerwisch auf den Fernsehbildschirm übertragen.

Auch die Steuerung des Fernsehers selbst nähert sich an bekannte Smart Devices an. Die Fernbedienung hat ausgedient. Inspiriert von Smartphones und Spielekonsolen gibt es Infrarot Touchpads mit Texteingabe, Zeige-Fernbedienungen wie bei der Nintendo Wii oder sogar die Steuerung über Wink- und Wischbewegungen vom Sofa. Auch die Spracherkennung ist nun so ausgereift, dass anstelle von festgelegten Kommandos frei gesprochene Sätze erkannt werden. Dies ist nicht nur eine schöne Spielerei, sondern auch ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum barrierefreien Fernseher.

Auf dem Weg zum Smart Home

Die unsichtbare Vernetzung aller Geräte steht hoch im Kurs. Lautsprecher benötigen in Zukunft keine Übertragungskabel oder Docking-Stationen mehr. Über Bluetooth und WLAN können sie Dateien von jedem Gerät im Haushalt wiedergeben. Und wenn es mal zu laut für die Nachbarn ist, lässt sich der Sound auf die kabellosen Kopfhörer schalten. Individuell an die Ohrmuscheln angepasste In-Ear-Phones oder hochmoderne Headsets können Anrufe entgegennehmen, ohne dass der Weg zum Telefon notwendig ist.

Doch nicht nur die Unterhaltungselektronik wird smarter und smarter. Auch intelligente Haushaltsgeräte und deren Vernetzung sind ein großes Thema auf der IFA 2014. Kühlschrank, Herd, Mikrowelle, Heizung und Beleuchtung sollen in Zukuft intelligent zusammenwirken. Neueste Technologie soll von Gewohnheiten der Hausbewohner lernen und mit Hilfe von Luftmessungen etwa die Raumtemperatur perfekt anpassen, die Fenster im richtigen Moment abdunkeln und im Notfall als intelligenter Brandmelder dienen.

Gadgets rücken näher an den Körper

Smart Watches gibt es auch auf der IFA 2014 in allen Farben und Formen. Doch sind diese schon fast ein alter Hut. Die Wearable Devices werden immer ausgebuffter und kommen dem Körper immer näher. Datenbrillen projizieren ihre Nutzeroberfläche direkt auf die Netzhaut des Nutzers. Fitness-Armbänder folgen jeder Bewegung und zeichnen den Schlafrhythmus auf. Intelligente Sport-BHs messen Herzschlag und Blutdruck beim Workout. Die Aufzeichnung körperlicher Aktivitäten und Messdaten soll uns rechtzeitig vor Unregelmäßgkeiten und Krankheiten warnen.

Besonders Google zeigt Interesse an dieser Technologie und stellt auf der IFA 2014 das eigene Betriebssystem Android Wear für Wearables vor. Geräte wie die Samsung Gear Live, LG G Watch und Motorola Moto 360 nutzen bereits das Google Betriebssystem.

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